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Ich war neunzehn

Spielfilm, Kriegsdrama • 03.02.2026 • 23:25 - 23:40 heute
In der Uniform eines Leutnants der Roten Armee kommt der neunzehnjährige Gregor Hecker (Jaecki Schwarz, li.) im April 1945 nach Deutschland zurück - dem Land, aus dem er mit seinen Eltern emigrieren musste. Mit seinem Freund Wadim (Wassili Liwanow) fordert er die deutschen Soldaten auf, sich zu ergeben.
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Der 21-jährige Filmstudent Jaecki Schwarz, zum ersten Mal in einer großen Rolle: in dem autobiografischen Film von Konrad Wolf. - Gregor (Jaecki Schwarz, re.) und sein Freund Sascha (Alexej Ejboshenko)
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rbb Fernsehen ICH WAR NEUNZEHN, "Spielfilm DDR 1968", zum 100. Geburtstag von Konrad Wolf (20.10.1925), am Samstag (18.10.25) um 23:30 Uhr.
Über dem Marktplatz von Bernau weht die Rote Fahne.
(Lizenzzeit. 17.09.2025 bis 17.11.2025)
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rbb Fernsehen ICH WAR NEUNZEHN, "Spielfilm DDR 1968", zum 100. Geburtstag von Konrad Wolf (20.10.1925), am Samstag (18.10.25) um 23:30 Uhr.
Der neunzehnjährige Gregor Hecker (Jaecki Schwarz) kommt im April 1945 als Leutnant der Roten Armee nach Deutschland zurück - dem Land, aus dem er mit seinen Eltern emigrieren musste.
(Lizenzzeit. 17.09.2025 bis 17.11.2025)
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Originaltitel
Ich war neunzehn
Produktionsland
DDR
Produktionsdatum
1968
Altersfreigabe
12+
Spielfilm, Kriegsdrama
Mit einer Aufklärungseinheit der Roten Armee kommt der 19-jährige Gregor Hecker im April 1945 nach Deutschland. Er war acht, als seine Eltern mit ihm nach Moskau emigrierten. Wie ein Fremder fühlt er sich in der einstigen Heimat. Zwiespältig sind seine Begegnungen mit den Deutschen, die er über Lautsprecher aufruft, sich zu ergeben. Ein alter Lautsprecherwagen zuckelt durch das Brandenburger Land. "Deutsche Soldaten! Kämpfen ist sinnlos", dröhnt eine junge deutsche Stimme. "Ergebt euch, rettet euer Leben!". Der, der da ruft, ist Gregor Hecker (Jaecki Schwarz). In der Uniform eines russischen Leutnants der Roten Armee kommt der 19-Jährige in seine Heimat zurück, aus der er vor 13 Jahren mit seinen Eltern emigrieren musste. Mit seinem kleinen Agitationstrupp ist er auf dem Weg von der Oder über Bernau, Sachsenhausen, Schloss Sanssouci nach Berlin. Der Frieden ist greifbar nahe, aber der Krieg noch nicht beendet - unsinnige letzte Gefechte, Chaos, Angst. Seine Ankunft in der alten Heimat ist schwer. Gregor möchte verstehen, vermitteln und steht doch zwischen den Fronten. Zwiespältig sind seine ersten Begegnungen mit den Deutschen. Er trifft einfache Leute, Mitläufer, Rückversicherer, Überläufer, eingefleischte Faschisten, Antifaschisten. Nur allmählich begreift Gregor, dass es "die Deutschen" ebenso wenig gibt wie "die Russen". Als sein Freund Sascha (Alexej Ejboshenko) beim letzten Kampfeinsatz ums Leben kommt, steht für Gregor fest, dass er hier bleiben und am Aufbau eines neuen Deutschland mitwirken wird.