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Weltbilder

Nachrichten • 25.02.2026 • 02:03 - 02:33
Julia-Niharika Sen
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Originaltitel
Weltbilder
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
Nachrichten
Beiträge: * IS-Häftlinge frei: die gefährliche Lage in Nordsyrien * Ukraine: mit dem FlixBus in den Krieg * Brasilien: Wer verdient am Karneval in Rio de Janeiro? * IS-Häftlinge frei: die gefährliche Lage in Nordsyrien Ein Jahr nach dem Sturz von Baschar al-Assad eskaliert die Lage in Syrien erneut: Die neue Übergangsregierung unter Präsident Ahmed al-Scharaa rückt mit ihren Truppen in die letzten kurdisch kontrollierten Gebiete im Nordosten des Landes vor. Für die Kurden dort steht alles auf dem Spiel: ihr Traum von einem autonomen Selbstverwaltungsgebiet, ihre politischen Institutionen - und ihre militärischen SDF-Einheiten wie die SDF und die Frauenverteidigungseinheit YPJ. Die ARD-Korrespondenten Vera Rudolph und Ramin Sina berichten aus Derik, Qamischli und von der irakisch-syrischen Grenze. Sie sprechen mit kurdischen Kämpferinnen, Zivilisten und politischen Vertreterinnen über Angst, Widerstand und das Gefühl des Verrats durch die internationale Gemeinschaft. * Ukraine: mit dem FlixBus in den Krieg Der Krieg in der Ukraine geht ins fünfte Jahr und scheint manchmal weit weg. Dabei ist es nur eine Fahrt mit dem FlixBus vom Hamburger ZOB entfernt. Seit Anfang 2023 gibt es jeden Tag eine Verbindung, die Fahrt dauert etwa 24 Stunden und kostet gut 50 Euro. Wer sind die Menschen, die dort mitfahren? Was sind ihre Geschichten? Wie blicken sie auf den Krieg, der mittlerweile vier Jahre dauert? Und wie normal ist der Krieg für sie geworden? Reporter Philipp Abresch ist mitgefahren und hat diejenigen kennengelernt, die zwischen Frieden und Krieg pendeln. * Brasilien: Wer verdient am Karneval in Rio de Janeiro? Der Karneval in Rio de Janeiro ist weit mehr als nur eine bunte Parade, er ist für die Stadt vor allem ein knallhartes Geschäft und ein gigantischer Wirtschaftsfaktor. An nur vier offiziellen Karnevalstagen wird in der Metropole rund eine Milliarde Euro umgesetzt. Hinter dem Glanz des Sambódromos steckt harte Arbeit: Etwa 70.000 Jobs im Bundesstaat Rio hängen direkt oder indirekt am Karneval. Während Samba-Stars in handgemachten Kleidern für bis zu 10.000 Euro tanzen, müssen kleine Schulen in der Peripherie mit minimalen Fördergeldern und Recycling-Materialien improvisieren.